Der auf Privatmarkt-Produkte spezialisierte Vermögensverwalter Partners Group hat 2012 mehr verdient als im Vorjahr. Der Reingewinn stieg auf 257 Millionen von 202 Millionen im Vorjahr. Der adjustierte Reingewinn hat sich auf 266 Millionen von 212 Millionen verbessert. Die bisherige Ziele für 2013 werden bestätigt.

Die Geschäftsführung schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 6,25 (VJ 5,50) Franken pro Aktie vor, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte.

Die Erträge erhöhten sich in der Berichtsperiode vornehmlich dank höherer performancabhängiger Gebühren auf 447 (346) Millionen Franken. Der Ebitda stieg auf 275 (212) Millionen Franken. Das Finanzergebnis blieb stabil auf 26 Millionen.

Bereits Mitte Januar bekannt gegeben wurden die verwalteten Vermögen und das Neugeld. Erstere beliefen sich auf 28,6 Milliarden Euro und letzteres auf 4,9 Milliarden Euro.

Mit dem ausgewiesenen Zahlenset hat die Gruppe die Markterwartungen übertroffen. Von AWP befragte Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Ertrag von 428 Millionen Franken, einem Ebitda von 262 Millionen Franken und einem adjustierten Reingewinn bzw. Reingewinn von 251 resp. 248 Millionen Franken.

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Bestätigt hat der Vermögensverwalter sein bisheriges Neugeld-Ziel für 2013. Weiterhin wird eine Kundennachfrage für neue Investitionsprogramme in der Höhe von 4 bis 6 Milliarden Euro erwartet.

(tke/aho/awp)