Die Suche der Anleger nach Rendite hat der Partners Group 2013 zu einem Rekordgewinn von 317 Millionen Franken verholfen. Der Überschuss der auf Privatmarktanlagen spezialisierten Vermögensverwalterin stieg damit um 23 Prozent.

Die verwalteten Vermögen nahmen im Jahresschnitt um 13 Prozent auf 31,6 Milliarden Euro zu, wie das in Baar ZG ansässige Unternehmen mitteilte. Die Umsatzmarge ging dagegen leicht von 1,39 auf 1,33 Prozent zurück. Die Dividende soll gegenüber dem Vorjahr von 6,25 Franken auf rekordhohe 7,25 Franken pro Aktie erhöht werden.

Privatmärkte im Trend

Partners Group-Chef André Frei geht davon aus, dass Pensionskassen weltweit ihre Anlagen auf der Suche nach Rendite weiter zu Privatmärkten verlagern. Neben nicht-börsenkotierten Aktien ist die Firma auch im Geschäft mit Investitionen in Immobilien und in Infrastrukturen - etwa in erneuerbare Energien oder im städtischen Transportsektor - tätig.

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Während das Unternehmen letztes Jahr 7,7 Milliarden Dollar investierte, sollen es in den nächsten Jahren über den Zyklus im Schnitt 10 Milliarden Dollar werden. Dazu sei eine Plattform von über 1000 Mitarbeitenden nötig, hiess es. 2013 hat die Zahl der Angestellten von 625 auf 701 zugenommen. Sie sind an 16 Standorten weltweit beschäftigt.

Ex-UBS-Chef Wuffli als VR-Präsidenten

Anfang Monat hat das Unternehmen angekündigt, dass der ehemalige UBS-Chef Peter Wuffli zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt werden soll. Er gehört dem Gremium seit 2009 an.

(sda/dbe/sim)