Am Flughafen Zürich sind im September knapp 2,39 Millionen Passagiere ein-, aus- oder umgestiegen. Das sind 5,1 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres – und damit so viele wie noch nie in einem September. Auch die Zahl der Starts und Landungen stieg laut den aktuellen Angaben des Flughafen Zürichs um 4,2 Prozent auf 24'101.

Eine Entwicklung setzt sich dabei bereits seit Anfang Jahr fort: Während die Zahl der Lokalpassagiere zunahm, ging der Anteil an Transfer-Passagieren zurück. Mittlerweile liegt er nur noch bei 29,4 Prozent. Lokalpassagiere reisten im September rund 1,69 Millionen vom Flughafen Zürich, und damit 8,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Rekordmonat Juli

Auch die durchschnittliche Anzahl Passagiere pro Flugzeug lag mit 114 Fluggästen 0,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Sitzauslastung stieg um 1 Prozentpunkt auf 78,7 Prozent.

Bereits im Juli hatte der Zürcher Flughafen einen Rekord gefeiert: Mit 2,53 Millionen Passagieren hatten so viele Reisende den Flughafen passiert wie in keinem Monat zuvor. In diesem Monat wurde gleich noch ein weiterer Rekord gebrochen: Mit 92'287 Passagieren verzeichnete der Zürcher Flughafen mehr Passagiere an einem Tag denn je zuvor.

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Anleger belohnen Rekordzahlen

An der Börse sind die Namenaktien des Flughafens Zürich am Mittwoch freundlich in den Handel gestartet. Bis um 9.20 Uhr gewannen sie 0,2 Prozent auf 595,50 Franken hinzu, während der Gesamtmarkt (SPI) um 0,18 Prozent nachgab. Die Flughafen-Papiere setzten damit den Aufwärtstrend vom Dienstag fort, nachdem die Titel sich im September und in der ersten Oktober-Hälfte rückläufig entwickelt haben. Seit Jahresbeginn resultiert ein stolzes Plus von 14 Prozent (SPI: +3,6 Prozent).

Das schlechte Sommerwetter und die damit erhöhte Reiselust im Herbst, neue Flugverbindungen (mit den Gesellschaften Etihad und Vueling) sowie eine eher tiefe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr hätten dazu geführt, dass die September-Statistik am Flughafen Zürich erneut sehr gut ausgefallen sei, schreibt Pascal Furger von der Bank Vontobel.

Die neue Guidance scheine realistisch und erreichbar zu sein, da die Vergleichsbasis auch im vierten Quartal eher einfach zu übertreffen sei und im laufenden Jahr bereits ein Wachstum von 1,9 Prozent erreicht wurde, so Furger weiter. Er empfiehlt die Titel weiterhin zum «Kauf» mit einem Kursziel von 640 Franken.

(me, mit Material von sda)