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Patentklage: Marvell muss Milliardenstrafe an Uni zahlen

Marvell-Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien: Das Unternehmen erhielt eine empfindliche Strafe. (Bild: Bloom

Die Carnegie Mellon Universität verklagte den US-Chiphersteller Marvell Technology wegen vorsätzlicher Verletzung von Patentrechten - und hat vor einem Bezirksgericht gesiegt. Die Marvell-Aktie taucht

Veröffentlicht am 27.12.2012

Der US-Chiphersteller Marvell Technology soll wegen der Verletzung von Patentrechten Milliarden-Schadenersatz zahlen. Die Jury eines Bezirksgerichts in Pittsburgh setzte eine Schadenersatz-Höhe von 1,17 Milliarden Dollar fest, die wegen des festgestellten Vorsatzes der Patentverletzung noch verdreifacht werden könnte.

Die Jury sah es als erwiesen an, dass Marvell vorsätzlich zwei Patente der Carnegie Mellon Universität verletzt und die Technik in Milliarden von Chips für PCs und Server eingesetzt hat, ohne Lizenzgebühren zu zahlen.

Marvell-Aktien verloren am Mittwoch 13 Prozent. Das Unternehmen hatte zuletzt einen Jahresumsatz von 3,4 Milliarden Dollar und erwirtschaftete einen Gewinn von 615 Millionen Dollar.

(vst/chb/sda)

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