Der Luxusimmobilienentwickler Peach Property hat seinen Ertrag 2012 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Er belief sich auf 48,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilt.

Mehr Geld in die Kassen gespült hat insbesondere der Verkauf von Wohnungen. 2012 wurden Wohnungen in abgeschlossenen Bauprojekten in Hamburg und Kappl bei Ischgl veräussert. Aber auch die Mieteinnahmen erhöhten sich substanziell. Schliesslich trug auch die Neubewertung der Liegenschaften im Portfolio dazu bei, dass Erträge verbucht werden konnten.

Trotz Sonderkosten in Zusammenhang mit dem schliesslich abgesagten Börsengang der deutschen Tochtergesellschaft und hohen Marketingausgaben für Bauprojekte resultierte ein Vorsteuergewinn von 2 Millionen Franken. 2011 hatte noch ein Verlust von 14,7 Millionen Franken zu Buche gestanden. Unter dem Strich resultierte nach einem Verlust von 11,1 Millionen Franken im Vorjahr nun ein Plus von 0,9 Millionen Franken.

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Der strategische Fokus liege auf der werthaltigen Ausweitung der Geschäftstätigkeit und der Projektbasis, hiess es. Dementsprechend sei geplant, den Gewinn des Geschäftsjahres 2012 für die weitere Expansion statt für eine Dividendenzahlung zu verwenden. Für 2011 waren 30 Rappen pro Aktie ausgeschüttet worden.

(tno/aho/sda)