Der Appetit auf Chips und andere Knabbereien hat dem Getränke- und Lebensmittelkonzern Pepsi einen guten Start in das neue Geschäftsjahr beschert. In den ersten drei Monaten stieg der Gewinn um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar, wie der Coca-Cola-Konkurrent mitteilte. Dabei half auch ein strikter Sparkurs. Der Umsatz stieg leicht um 0,3 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar. Rechnet man Zu- und Verkäufe sowie den Einfluss von Währungsschwankungen heraus, hätten die Erlöse um vier Prozent zugelegt. Die Erwartungen der Analysten übertraf der Konzern.

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Konzernchefin Indra Nooyi zeigte sich sehr zufrieden damit, wie sich PepsiCo angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten und politischen Unruhen in einigen Ländern geschlagen habe. Allerdings wurde der Konzern auf seinem Heimatmarkt weniger Limonade los. Pepsi stellt Softdrinks (Pepsi, Mirinda), Fruchtsäfte (Punica), Eistee (Lipton) sowie Frühstücksflocken (Quaker Oats) und Chips (Lay's, Doritos) her.

Druck von Investor

Seit einiger Zeit bekommt Pepsi Druck vonseiten eines milliardenschweren Investors, der auf eine Aufspaltung des Unternehmens drängt. Dagegen wehrt sich das Management und umschmeichelt zugleich die Aktionäre mit Dividenden und dem Rückkauf von Anteilsscheinen, die den Wert der einzelnen Aktien steigern sollen. In diesem Jahr will Pepsico dafür knapp 9 Milliarden Dollar ausgeben.

(awp/dbe)