Die EP Systems Direktion ist immer noch nicht bereit, Personalvertreter zu treffen. Der Entscheid zur Fortsetzung des am Montag begonnen Streiks ist einstimmig gefallen, hiess es bei der Gewerkschaft Unia.

Die Leitung der Investorengruppe Aptar, der das Unternehmen gehört, informierte die Nicht-Streikenden über einen einseitigen und nicht ausgehandelten Sozialplan, teilte Unia mit. Seitens der Belegschaft sei weiterhin Verhandlungsbereitschaft vorhanden.

Bei EP Systems arbeiten mehr als 100 Personen. Die Firma stellt im laufenden Jahr den Betrieb ein. Das Personal hält den Sozialplan angesichts der Mittel und der jährlichen Resultate von Aptar für unzureichend.

Es verlangt von den US-amerikanischen Investoren einen Jahreslohn als Entschädigung für den Stellenverlust, die Firmenleitung bietet gemäss Unia einen halben Jahreslohn an.

(tke/aho/sda)