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Stadler-IPO
Peter Spuhler: «Es gibt keinen fixen Plan»

Stadler-Eigentümer Peter Spuhler
Peter Spuhler, 80-Prozent-Aktionär von Stadler: «Wenn wir etwas machen, muss es strategisch Sinn machen.»Quelle: 13photo

Der Patron des Zugbauers Stadler erledigt die Hausaufgaben für einen Börsengang. Der definitive Entscheid für einen IPO steht noch aus.

Von Marc Badertscher
am 12.09.2018

In der Debatte um einen möglichen Börsengang des Zugbauers Stadler drückt Firmenchef Peter Spuhler auf die Bremse: «Wir haben nicht im Sinn, morgen an die Börse zu gehen. Ich kann heute nicht sagen, ob es 2019 zum IPO oder ob es überhaupt zum Börsengang kommt. Das ist noch immer offen», erklärt Spuhler gegenüber der «Handelszeitung». Er kontrolliert 80 Prozent von Stadler.

Zuletzt häuften sich Berichte aus der Bankenwelt, wonach ein IPO in Vorbereitung sei. «Es gibt keinen fixen Plan. Richtig ist: Wir haben einen sogenannten Readyness-Check gemacht, um zu schauen, ob wir überhaupt für einen IPO bereit wären, und damit wir wissen, wo es noch Handlungsbedarf gäbe», so Spuhler weiter. Es gebe auch Alternativen zum Börsengang, etwa die Fusion mit einem strategischen Partner oder die Stand-alone-Lösung wie heute.

Frische Mittel für Expansion

Vom Tisch ist das Going-public allerdings ebenso wenig. «Wenn es zu einem IPO kommt, dann wird es eine Einheitsaktie geben und ich würde nur noch einen Anteil von unter 50 Prozent halten.» Das sei seine Meinung heute, sagt Spuhler.

 

Stadler steht finanziell solide da, aber für Übernahmen könnte das Unternehmen möglicherweise frische Mittel brauchen. Zur Debatte steht vor allem die Expansion in neue Märkte wie auch Investitionen in neue Technologien angesichts der rasch fortschreitenden Automatisierung im Bahngeschäft.
 

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