Die Peugeot-Familie hat Insidern zufolge dem Rettungsplan für den angeschlagenen Autobauer zugestimmt. Sie gab grünes Licht für die milliardenschwere Beteiligung des chinesischen Partners Dongfeng, wie zwei mit den Treffen vertraute Personen sagten. In der Gründerfamilie des Traditionskonzerns war der Plan umstritten.

Abstimmung steht bevor

Die Familie gibt damit das Steuer aus der Hand. Bislang hielt sie 25 Prozent an dem von ihr gegründeten Konzern und kontrollierte 38 Prozent der Stimmrechte. Nach der Kapitalerhöhung hält sie noch 14 Prozent, also etwa genau so viel wie jeweils Dongfeng und der französische Staat halten werden, wie mit den Plänen vertraute Personen sagten. Am Dienstag steht noch die Abstimmung des Verwaltungsrats von Peugeot an. Offiziell soll das Rettungspaket am Mittwoch zusammen mit der Bilanz für 2013 vorgestellt werden. 

(reuters/dbe)