Peugeot lotet einem Pressebericht zufolge einen Einstieg des chinesischen Partners Dongfeng aus. Der französische Autobauer habe zwei Banken damit beauftragt, eine Kapitalverbindung zu prüfen, berichtete die Wirtschaftszeitung «Les Echos».

Auf dem Tisch lägen verschiedene Optionen. Ziel sei es, die internationale Präsenz von Peugeot auszubauen und zugleich an der aktuelle Allianz mit General Motors (GM) festzuhalten. Der US-Konzern ist der zweitgrösste Aktionär hinter der Peugeot-Familie.

Dem Blatt zufolge bestünde eine Möglichkeit darin, dass sich Dongfeng im Zuge einer Kapitalerhöhung direkt bei Peugeot einkauft. Der Nachteil daran sei allerdings, dass dieser Schritt wahrscheinlich GM verärgern würde. Eine andere Option sei die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens Peugeot-Dongfeng, das sich auf die Schwellenländer konzentrieren würde. In diesem Fall würde der französische Konzern den Chinesen Geschäftsteile abgeben und dafür Geld erhalten, hiess es. Der Vorteil dieser Variante sei, dass die Allianzen mit GM und Dongfeng getrennt blieben.

Ein Peugeot-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äussern. Er sagte lediglich: «Wir suchen dauernd nach neuen Möglichkeiten, wie wir unsere Partnerschaft mit Dongfeng weiterentwickeln und festigen können.»

(reuters/chb)