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Rabatte
Peugeot leistet finanzielle Abbitte für Sanktionen

Peugot-Fabrik bei Teheran: Franzosen drängen zurück in die Islamische Republik. Keystone

Der französische Autohersteller bezahlt dem Iran mehr als 400 Millionen Euro Schadenersatz für die Zeit der Sanktionen. Die Islamische Republik ist ein Schlüsselmarkt für die Franzosen.

Veröffentlicht am 08.02.2016

Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroen zahlt nach iranischen Angaben der Islamischen Republik mehr als 400 Millionen Euro an Schadenersatz für die Zeit der Wirtschaftssanktionen. Die Zahlung gehe an Iran-Khodro (IKCO), den grössten Autohersteller des Landes, sagte dessen Chef Haschem Jekke-Sare am Sonntag der Nachrichtenagentur Isna zufolge. Geleistet werde der Schadenersatz überwiegend durch Dienstleistungen und Rabatte, darunter für Autoteile für im Iran produzierte Fahrzeuge.

Im vergangenen Monat schlossen beide Unternehmen ein Joint Venture, um Autos im Iran zu produzieren. Für Peugeot ist das Gemeinschaftsunternehmen von besonderer Wichtigkeit. Mit dem Stopp der Verkäufe im Iran 2012 verlor der französische Hersteller fast zehn Prozent seiner weltweiten Auslieferungen. Die wegen des iranischen Atomprogramms verhängten Sanktionen wurden im Januar weitgehend wieder aufgehoben.

(reuters/gku/ise)

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