Mahindra werde bei einem erfolgreichen Verhandlungsergebnis 51 Prozent des Kapitals von Peugeot Scooters übernehmen und 15 Millionen Euro investieren, teilen die beiden Konzerne mit. Angestrebt werde eine «langfristige strategische Partnerschaft».

Angesichts des Schrumpfens seiner Märkte habe Peugeot Scooters nicht mehr die notwendige «kritische Grösse» für Bereiche der Produktion und Logistik, erklärte der französische Konzern. Diese sollten ausgelagert werden. Im Peugeot-Motorroller-Werk im ostfranzösischen Mandeure, in dem 488 Menschen arbeiten, sollen im Zuge einer Umstrukturierung zudem 80 Angestellte auf freiwilliger Basis vorzeitig in den Ruhestand gehen.

Mahindra ist noch neu im Geschäft

Peugeot Scooters macht seit Jahren Verluste, auch wenn das Unternehmen im vergangenen Jahr 79'000 Motorroller verkaufen konnte und damit rund acht Prozent mehr als 2012. Der indische Mischkonzern Mahindra hatte 2008 mit der Produktion von Motorrollern begonnen und würde durch die Zusammenarbeit mit Peugeot Zugang zu westlicher Technologie bekommen.

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