Der angeschlagene Autohersteller Peugeot treibt Insidern zufolge seinen Stellenabbau weiter voran. Im kommenden Jahr würden in Frankreich 3450 Jobs gestrichen, sagten zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen. Das entspricht rund sechs Prozent der heimischen Belegschaft. Die Gewerkschaften würden am Montag über die Pläne informiert.

Das in Paris ansässige Unternehmen bestätigte lediglich, dass bei einem Treffen am Montag über Personalthemen gesprochen werde. Zuletzt zeigte der strikte Sparkurs bei Peugeot erste Wirkung, nachdem Europas Automarktkrise den Traditionskonzern besonders hart getroffen hatte. Doch wegen der Marktschwäche baut auch Ford in Europa Stellen ab, wie am Mittwoch bekanntwurde.

Ford baut in Rumänien Stellen ab

So sollen bei Ford in Rumänien nächstes Jahr 680 Mitarbeiter entlassen werden, teilte der US-Konzern mit. Damit werde die Belegschaft dort um rund ein Fünftel reduziert. Ford hatte 2008 den angeschlagenen Konzern Automobile Craiova übernommen und produziert dort seit zwei Jahren das Modell B-Max. Eine geringe Nachfrage zwang Ford seit mehr als einem Jahr aber dazu, die Produktion in der Fabrik immer wieder zu stoppen.

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(reuters/dbe)