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Peugeot wird nicht zum Opel-Retter

Die Zusammenarbeit Peugeot/Opel fällt deutlich kleiner aus als anfangs gedacht. (Bild: Bloomberg)

Nach der Allianz mit Opel kursierten Gerüchte über einen kompletten Zusammenschluss mit Peugeot. Nun hat ein Manager des französischen Autokonzerns diesen Spekulationen ein Ende bereitet.

Veröffentlicht am 26.12.2012

Ein hoher Peugeot-Manager hat eine Fusion des französischen Autokonzerns PSA Peugeot Citroën mit Opel ausgeschlossen. «Manche Medien haben über einen solchen Zusammenschluss spekuliert. Aber darüber wurde nie gesprochen», sagte Olivier Dardart, PSA-Markendirektor für Deutschland, in einem Interview mit dem Fachblatt «Autogazette».

Die in der vergangenen Woche schriftlich fixierte Allianz mit der Opel-Besitzerin General Motors beinhalte einzig den gemeinsamen Einkauf, gemeinsame Entwicklungsplattformen und eine Zusammenarbeit in der Logistik. «Es geht nicht darum, Personal einzusparen», so Dardart.

Letzten Donnerstag hatten die Opel-Mutter GM und Peugeot mitgeteilt, dass die Allianz der beiden Autobauer deutlich kleiner ausfällt als anfangs gedacht. Nach monatelangen Verhandlungen unterzeichneten die beiden Konzerne Verträge für die gemeinsame Entwicklung von drei Fahrzeugmodellen und für ein Gemeinschaftsunternehmen zum Einkauf von Material und Teilen.

Im Oktober war noch von vier Automodellen die Rede gewesen. Und die anfangs weltweit geplante Zusammenarbeit beim Einkauf betrifft nun nur noch Europa.

(vst/sda)

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