Der möglicherweise vor der grössten Branchen-Übernahme stehende Pharmariese Pfizer hat im ersten Quartal weniger verdient. Unter dem Strich sei der Überschuss um 15 Prozent auf 2,33 Milliarden Dollar gefallen, wie der Hersteller der Potenzpille Viagra in New York mitteilte. Neben dem Umsatzrückgang für ehemalige Kassenschlager wie den Blutfettsenker Lipitor bekam der Bayer-Konkurrent auch heftigen Gegenwind von Währungsseite zu spüren.

Insgesamt sank der Umsatz um 9 Prozent auf 11,35 Milliarden Dollar. Die Erwartungen der Wall Street beim Ergebnis je Aktie vor Sonderposten hat Pfizer jedoch dank Kosteneinsparungen und der Nachfrage nach neueren Medikamenten übertroffen. Denn die Amerikaner wiesen 57 US-Cent nach 51 Cent im Vorjahreszeitraum aus, während die Branchenexperten im Schnitt mit 55 Cent gerechnet hatten. Pfizer-Chef Ian Read, der vor wenigen Tagen die Milliardenofferte für den britischen Konkurrenten AstraZeneca auf 50 Pfund je Aktie oder insgesamt 63 Milliarden Pfund (106 Milliarden Dollar) angehoben hatte, bekräftigte zudem die Erwartungen für 2014.

(awp/dbe)

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