Die Schweizer Industrie ist im zweiten Quartal wieder in Schwung gekommen. Trotz einer Delle im Mai produzierten die Firmen deutlich mehr als ein Jahr zuvor. Zugleich wurden die Auftragsbücher dicker. Die Industrieproduktion nahm von April bis Juni um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, wie das Bundesamt für Statistik am Freitag mitteilte. Die Auftragseingänge wuchsen um 5,1 Prozent und die Auftragsbestände erhöhten sich um 1,8 Prozent.

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Das höchste Produktionswachstum verzeichnete die Pharmabranche mit einem Plus von fast acht Prozent. Knapp dahinter kamen die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten und Uhren mit einem Produktionszuwachs von 7,6 Prozent.

BIP-Wachstum stagniert

Von Januar bis März war die Produktion um 0,6 Prozent gestiegen. Der Auftragsbestand war um 2,5 Prozent gesunken.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Schweiz nahm von April bis Juni um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres stagnierte die Wirtschaft, das BIP-Wachstum betrug null Prozent.

(Reuters/ise/me)