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Pharmafirma Basilea mildert Verluste ab

Pharmakonzern Basilea:

Pharmakonzern Basilea hat 2013 Verlust gemacht. Das Minus konnte der Konzern jedoch abfedern, indem er auch auf der Kostenseite einsparte.

Veröffentlicht am 11.02.2014

Die Basilea Pharmaceutica hat im Geschäftsjahr 2013 weniger Ertrag erwirtschaftet, die Verluste konnten aber dank tieferen Kosten reduziert werden. Grund für den Ertragsrückgang ist die im Juli 2012 eingegangene globale Vereinbarung mit Stiefel für Toctino. Im angelaufenen Geschäftsjahr liegt der Fokus von Basilea auf der Markteinführung von Ceftobiprol in Teilen von Europa sowie auf den Zulassungsanträgen für Isavuconazol in den USA und der EU.

Der Betriebsertrag sank im vergangenen Geschäftsjahr auf 41,4 Millionen Franken, was einem Rückgang von gut 29 Prozent entspricht. Dabei machte der Umsatz aus Verträgen mit 40,5 Millionen beinahe die gesamten Einnahmen aus. Darin Enthalten seien auch die globale Vereinbarung mit Stiefel für Toctino (36,9 Millionen) und die Lizenzvereinbarung mit Astellas für Isavuconazol (3,6 Millionen), teilte das Pharma-Unternehmen am Dienstag mit. Produkterträge erzielte Basilea derweil keine mehr, da das Produkt an Stiefel verkauft wurde. Der Betriebsverlust (LBIT) lag bei 33,3 Millionen (VJ 50,8 Millionen) und der Reinverlust bei 33,0 Millionen (-53,0 Millionen).

Basilea liegt mit den vorgelegten Zahlen zum Teil deutlich über den Erwartungen. Die Bank Vontobel hatte mit einem Umsatz von 40,4 Millionen CHF und Helvea mit 39 Millionen gerechnet. Den LBIT sahen die Experten bei 43,0 Millionen und 43,5 Millionen und den Reinverlust bei 43,1 respektive 42,8 Millionen.

Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand betrug 2013 53,3 Millionen CHF nach 58,9 Millionen im Vorjahr. Die Abnahme sei vor allem auf niedrigere Aufwendungen für Isavuconazol im Zusammenhang mit geteilten Kosten unter der Lizenzvereinbarung mit Astellas zurückzuführen.
Der Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeine Aufwand reduzierte sich auf 21,3 Millionen (45,9 Millionen). Basilea begründet die Reduktion mit dem Transfer der kommerziellen Aktivitäten unter der globalen Vereinbarung mit Stiefel für Toctino. Die liquiden Mittel und kurzfristigen Finanzanlagen lagen per Ende des Berichtsjahrs bei 273,9 Millionen CHF, im Vergleich zu 344,0 Millionen Ende 2012 und 262,8 Millionen Mitte 2013.

(me/awp)
 

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