Die Unternehmen, die unter dem Dach der Gaydoul Group firmieren, stecken noch in den roten Zahlen. Im laufenden Jahr will Unternehmer Philippe Gaydoul jedoch bei zwei Firmen die Trendwende schaffen.

«Navyboot und Fogal werden den Break-even wohl erreichen», sagt Gaydoul der «NZZ am Sonntag». Jet Set und Hanhart würden dieses «ambitiöse Ziel» knapp verfehlen, weil die Umsatzentwicklung bis jetzt eher verhalten gewesen sei.

Zu hohe Preise bezahlt

Das Geschäft bleibe volatil. Die zahlreichen, teilweise extremen Aktionen der Konkurrenz kommen erschwerend hinzu. Seine vier Firmen setzen insgesamt rund 120 Millionen Franken um.

Zudem räumt Gaydoul ein, bei der Akquisition 2008/2009 zu hohe Preise bezahlt zu haben. «Zwei Jahre später wäre der Preis gewiss tiefer gewesen», sagt er. «Aber das wissen Sie ja nie im Voraus. Ich hätte auch für den Discounter Denner weniger erhalten, wenn ich später verkauft hätte.»

(jev)