Der Elektronikkonzern Philips geht vorsichtig in das neue Geschäftsjahr 2014. Gründe hierfür sind die anhaltenden konjunkturellen Unsicherheiten, die unvorteilhaften Währungskurse und der leicht gesunkene Auftragseingang im abgeschlossenen vierten Quartal, wie der Siemens-Konkurrent. Das Jahr 2014 werde deshalb nur kleiner Schritt in Richtung der 2016-Ziele werden. Die eigenen Wachtums-Ziele für abgelaufene Jahr erreichte der Konzern.

Belastender Währungskurs

Der starke Euro kostete die Niederländer sechs Prozentpunkte Wachstum beim Umsatz. Somit stiegen die Erlöse im Zeitraum Oktober bis Dezember nur noch um ein Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Gute Nachfrage verzeichnete Philips in den Schwellenländern, während USA und weite Teile Europas schwach waren.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) stieg um fast ein Fünftel auf 915 Millionen Euro. Dabei profitierte der Konzern vor allem von seinem laufenden Sparprogramm. Damit übertraf Philips die Erwartungen der Analysten. Für die Aktionäre blieben nach Abzug des Minderheitsanteils (3 Millionen) unter dem Strich 409 Millionen übrig. Vor einem Jahr hatte vor allem eine hohe Kartellstrafe das Ergebnis mit Minus 423 Millionen Euro tief in die Verlustzone gedrückt.

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(awp/dbe)