Das Technologieunternehmen Phoenix Mecano hat im Geschäftsjahr 2011 einen Reingewinn von 23,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Überschuss damit fast halbiert. Der Betriebsgewinn vor Steuern (Ebit) reduzierte sich um 32 Prozent auf 36 Millionen Euro.

Wie das in der Gehäusetechnik und der Fertigung von mannigfaltigen Industriekomponenten tätige Unternehmen weiter mitteilte, hat sich der Bruttoumsatz dagegen um 5,6 Prozent auf 529,8 Millionen Euro erhöht. Positive Wechselkurseffekte hätten dabei nur mit 0,1 Prozent zur Steigerung beigetragen.

Einem soliden Wachstum im Geschäft mit Industrie-, Möbel- und Medizintechnik sei ein starker Umsatzrückgang im Bereich erneuerbare Energien - insbesondere bei den elektronischen Komponenten für Photovoltaikanlagen - gegenüber gestanden. Im Geschäft mit den Photovoltaikkomponenten hätte überdies eine Wertberichtigung auf Anlagen in Höhe von 12 Millionen Euro vorgenommen werden müssen.

Mechanische Komponenten und Gehäusetechnik im Plus

Der Einbruch im Geschäft mit den Photovoltaikkomponenten hat die gesamte Sparte Elektrokomponenten (Elcom) nach unten gezogen. So kam es bei Elcom zu einem Umsatzrückgang von rund einem Drittel gegenüber dem Vorjahr, wie Phoenix Mecano erklärte.

Bei den mechanischen Komponenten hätte dagegen die hohe Investitionsbereitschaft der Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau zu einem Wachstum geführt. Bei den elektrisch verstellbaren Liegemöbeln und bei den medizinischen Gerätschaften habe sich der US-Markt besonders gut entwickelt.

Anzeige

Die Sparte Gehäusetechnik schliesslich hat gemäss Phoenix Mecano von der guten Verfassung der Industriemärkte in Europa, Asien und Amerika profitiert: sie konnte Umsatz und Rentabilität steigern.

Optimistischer Ausblick für 2012

Im Hinblick auf das Jahr 2012 geht die Unternehmensführung bei einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld von einer Steigerung von Reingewinn und Ebit gegenüber 2011 aus.

Trotz des derzeit mit durchschnittlich 80 Prozent hohen Anteils von in Europa erwirtschafteten Umsätzen sieht das Management Asien als künftigen Wachstumstreiber, weil die Kunden in Europa stark auf den asiatischen Markt ausgerichtet seien.

(laf/sda)