Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im Geschäftsjahr 2012 einen um 5,5 Prozent niedrigeren vorläufigen konsolidierten Bruttoumsatz von 500,5 Millionen Euro verbucht. Der ungeprüfte Nettoumsatz belief sich auf 495,6 Millionen. Der Auftragseingang sank um 3,5 Prozent auf 506,0 Millionen, wie Phoenix Mecano mitteilt.

Der Ebit war ebenfalls rückläufig und ging um 22 Prozent auf rund 28 Millionen Euro zurück. Hier wirkten die bereits zuvor angekündigten Einmalbelastungen in Höhe von rund 8 Millionen negativ. Die Ebit-Marge sank auf 5,6 Prozent von zuvor 6,8 Prozent. Unter Ausklammerung der Einmaleffekte betrug die Marge 7,2 Prozent, so das Unternehmen weiter.

Der Reingewinn beläuft sich gemäss den noch nicht geprüften Zahlen auf rund 18 Millionen Euro, verglichen mit 23,6 Millionen im Vorjahr. Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Phoenix Mecano die Schätzungen der Analysten unterschritten. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 502,4 Millionen Euro und für den Ebit bei 31,3 Millionen.

Anzeige

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013 bleibt Phoenix Mecano in ihren Erwartungen zunächst vorsichtig. Die allgemeine Industriekonjunktur habe sich im Verlauf des zweiten Halbjahres 2012 abgekühlt, gleichzeitig hätten aber verschiedene Frühindikatoren wieder angezogen. Es spreche Vieles für eine allmähliche Verbesserung des konjunkturellen Umfeldes für Investitionsgüter, heisst es weiter

Das bis 2015 laufende Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien werde fortgesetzt und die Dividendenfähigkeit könne auch im aktuellen, herausfordernden Umfeld als langfristig gesichert angesehen werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

(tke/muv/awp)