Bei der Industriegruppe Phoenix Mecano sind im ersten Halbjahr der Umsatz und der Auftragseingang erneut zurückgegangen. Gegen die Jahresmitte hin setzte aber ein Wachstum ein. Das Unternehmen bleibt dennoch vorsichtig.

Der Spezialist für Gehäusetechnik und industrielle Komponenten weist für die ersten sechs Monate einen Bruttoumsatz von 235,3 Millionen Euro aus, das sind 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Auftragseingang lag mit 262,7 Millionen Euro um 3,3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Das Unternehmen spürte die schwache Industriekonjunktur in Europa und Asien sowie die Krise der Solarindustrie. Das Geschäft mit mechanischen Komponenten lief hingegen gut.

Im zweiten Quartal haben sich laut Phoenix Mecano interne Verbesserungsmassnahmen positiv ausgewirkt. Zwischen April und Juni begannen der Umsatz und der Auftragseingang wieder zu wachsen. Phoenix Mecano will noch nicht von einer Trendwende sprechen und bleibt wegen der Schwierigkeiten im Hauptmarkt Europa vorsichtig.

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Auf die Profitabilität hatte das zweite Quartal noch keine Auswirkungen. Das Betriebsergebnis des ersten Halbjahres sank von 23,3 auf 19,5 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 13,8 Millionen Euro Reingewinn, nach 16,2 Millionen Euro im Vorjahr.

(jev/vst/sda)