Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano konnte seine Geschäftsergebnisse von Juli bis September trotz erheblichem Gegenwind steigern. Im Vergleich zur Vorjahresperiode fielen sowohl Umsatz wie Gewinn markant höher aus.

So stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 139,4 Millionen Euro. Der Gewinn erhöhte sich um 23,6 Prozent auf 7,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das wirtschaftliche Umfeld präsentierte sich dabei gemäss Mitteilung durchwachsen. Insbesondere die europäischen und fernöstlichen Abnehmer im Energiesektor zeigten sich zurückhaltend. Dem stehe jedoch weiterhin ein gute Nachfrage bei den Herstellern von elektrisch verstellbaren Sitz- und Liegemöbel in Asien und USA gegenüber, wovon die Sparte Mechanische Komponenten habe profitieren können.

Elcom/Ems-Sparte braucht Investitionen

Diese Sparte konnte denn laut Mitteilung auch den Wachstumstrend weiter fortsetzen. Die Sparte Gehäusetechnik dagegen sei zwar bei der Betriebsmarge unter dem Vorjahr geblieben. Sie habe sich jedoch gegenüber dem ersten Halbjahr klar steigern können.

Die Sparte Elcom/Ems, die nach dem Ausstieg aus dem Solargeschäft neu ausgerichtet wird, dagegen schreibt weiterhin rote Zahlen und braucht trotz ansprechendem Umsatzwachstum weitere Investitionen in die Vertriebsstruktur und die Lancierung neuer Produkte.

Zuversicht für 2016

Im Gesamtjahr rechnet Phonix Mecano trotz schwieriger werdenden Bedingungen mit einem gleich hohen oder sogar höheren Betriebsergebnis als im Vorjahr. Davon ausgenommen sind allfällige Sondereffekte, wenn bei der Sparte Elcom/Ems oder bei der Optimierung der beiden Hauptertragspfeiler Gehäusetechnik und Mechanische Komponenten weitere Massnahmen ergriffen werden müssen, wie es in der Mitteilung heisst. Für 2016 wird eine positive Entwicklung erwartet, insbesondere auf der Ertragsseite.

(sda/dbe/chb)