Steigende Börsenkurse und die Anlagelust der Kunden haben den Gewinn von Pictet 2017 in die Höhe schnellen lassen: Unter dem Strich verdiente die Genfer Privatbank 572 Millionen Franken – das sind 36 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Betriebsertrag legte zu um 16 Prozent auf 2,523 Milliarden Franken, wie Pictet am Mittwoch mitteilte. Per Ende 2017 verwaltete oder verwahrte die Privatbank Vermögen von 509 Milliarden Franken – 47 Milliarden mehr als noch Ende 2016.

Neue Kundengelder in der Höhe von 14,1 Milliarden Franken

Das sei einem starken Marktumfeld und robusten Zuflüssen zu verdanken, schreibt der Vermögensverwalter. Kunden vertrauten Pictet unter dem Strich neue Gelder von 14,1 Milliarden Franken an.

Pictet ist der drittgrösste Vermögensverwalter der Schweiz. Die Gruppe wird von derzeit sechs Teilhabern geführt. Im November 2017 wurde bekannt, dass der bisherige Julius-Bär-Chef Boris Collardi zu Pictet wechselt. In 27 Geschäftsstellen weltweit arbeiten über 4200 Personen für die in Genf ansässige Gruppe.

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(sda/bsh/mlo)