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Verfahren
Pierin Vincenz hält privat 15 Prozent an Raiffeisen-Tochter

Pierin Vincenz hält privat 15 Prozent an Raiffeisen-Tochter
Pierin Vincenz: Im Visier der Finma. Keystone

Die Finma hat ein Enforcement gegen Raiffeisen und Ex-Chef Pierin Vincenz eröffnet. Es dreht sich um die Raiffeisen-Tochter Investnet Holding. Nun zeigt sich: Vincenz hält privat 15 Prozent daran.

Von Sven Millischer und Marc Badertscher
2017-11-08

Die Raiffeisen-Tochter Investnet Holding steht im Zentrum eines Enforcement-Verfahrens der Finanzmarktaufsicht Finma gegen die Genossenschaftsbank und deren ehemaligen Chef Pierin Vincenz. Nun zeigen Recherchen der «Handelszeitung»: Pierin Vincenz hält privat 15 Prozent an der Raiffeisen-Tochter Investnet Holding, die er seit Gründung im Sommer 2015 auch präsidiert.

Der Raiffeisen-Verwaltungsrat erlaubte dem damaligen Bankchef Pierin Vincenz, sich privat an der Investnet-Tochter zu beteiligen. Die Finanz-Details der Holding-Konstruktion wurden detailliert geregelt, als Vincenz noch Raiffeisen-Chef war. Dabei ging es auch um eine «Neubewertung» gewisser Aktiven. Vincenz privater Aktienkauf wurde schliesslich zum Amtsantritt von Nachfolger Patrik Gisel als Raiffeisen-CEO Anfang Oktober 2015 vollzogen. Pierin Vincenz, Investnet und Raiffeisen Schweiz wollen zum Finma-Verfahren keine Stellung nehmen.

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