Die Pilatus Flugzeugwerke mit Sitz in Stans haben erwartungsgemäss 2012 weniger Umsatz und Gewinn erzielt. Dank Vorleistungen für das Jahr 2013 sind die Zahlen dennoch gut ausgefallen. Für 2013 sind die Flugzeugwerke dank eines Rekordstands bei den Aufträgen bestens gewappnet.

Der Bestellungseingang im vergangenen Jahr sei grösser als jener der vorhergehenden vier Jahre zusammen gewesen, heisst es im Jahresbericht. Mit 2,7 Milliarden Franken ist der Bestellungseingang damit der grösste in der Firmengeschichte.

2012 sank der Umsatz von 781 Millionen auf 593 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis reduzierte sich von 108 auf 38 Millionen Franken. Es resultierte ein Cash flow (Reingewinn plus Abschreibungen) von 52 Millionen Franken, nach 123 Millionen Franken im Vorjahr. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung waren laut Mitteilung mit 68 Millionen Franken höher als je zuvor.

Militärisches Geschäft als Standbein des Unternehmens

Generell entwickle sich das militärische Geschäft für Pilatus äusserst positiv und sei momentan das tragende Standbein des Unternehmens. Ein durchzogenes Jahr habe es allerdings für die Geschäftsfliegerei gegeben, teilte das Unternehmen weiter mit.

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2012 konnten 63 PC-12 NG abgesetzt werden, ein Flugzeug weniger als im Vorjahr. Das Flugzeug habe seinen Marktanteil zwar halten und in einzelnen Regionen sogar leicht steigern können. Generell habe sich der Aviatikmarkt nach der Finanzkrise noch nicht wie erhofft erholt.

Pilatus erhöhte im vergangenen Geschäftsjahr die Zahl der Mitarbeitenden um 10 Prozent auf 1433. Auch 2013 sollen laut Mitteilung erneut neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

(rcv/aho/sda)