Der US-Chemiekonzern Dow Chemical hat im zweiten Quartal von einem starken Plastikgeschäft und höheren Preisen profitiert. Der bereinigte Gewinn je Aktie sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 US-Cent auf 74 Cent geklettert, teilte der BASF-Konkurrent am Mittwoch in Midland mit. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern 882 Millionen Dollar Gewinn.

Ein Jahr zuvor hatten Milliardenzahlungen aus einem Schlichtungsverfahren den Gewinn auf 2,34 Milliarden Dollar in die Höhe getrieben. Der Umsatz legte um zwei Prozent auf 14,9 Milliarden Dollar zu. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten.

Kostenbremse zeigt Wirkung

Aus Sicht von Dow Chemical zahlt sich der Sparkurs des Konzerns in einem Umfeld mit weiter geringem Wachstum und starken Schwankungen aus. Dow will auch künftig auf die Kostenbremse drücken. Konzernchef Andrew Liveris verkauft zudem unprofitable Geschäftsteile und will sich auf Wachstumsfelder konzentrieren.

Schwache Geschäfte mit Saatgut und Pflanzenschutz hatten den US-Konkurrenten Dupont am Vortag ausgebremst. Dow präsentierte im Agrogeschäft für das erste Halbjahr hingegen einen Umsatzrekord. Der deutsche Rivale BASF legt seinen Quartalsbericht am Donnerstag vor.

(awp/gku)