Die Aduno-Gruppe hat ihren Umsatz 2014 solide und den Gewinn deutlich gesteigert. Mit bargeldlosem Bezahlen, Privatkrediten und Leasing steigerte sie den Umsatz um 6,4 Prozent auf 464 Millionen Franken. Der Gewinn wuchs um 14,6 Prozent auf 74 Millionen Franken.

Zum anhaltenden Wachstum trugen die gute Konsumentenstimmung und allgemein der Wachstumstrend bei, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Bilanzsumme erreichte 2,25 Milliarden Franken. Die Eigenkapitalquote lag bei 21,7 Prozent und damit 1 Prozentpunkt höher als im Vorjahr.

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Plus im Kreditkarten-Geschäft

Mit Dienstleistungen rund um Kreditkarten – der wichtigsten Geschäftssparte – erzielte die Gruppe einen Umsatz von 357 Millionen Franken und damit 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Im Geschäftsbereich Konsumfinanzierung mit der cashgate AG stieg der Umsatz um 7,9 Prozent auf 64 Millionen Franken. Die restlichen Umsätze kamen aus der zentralen Finanzierungseinheit. Aduno unterhielt am Jahresende 695 Vollzeitstellen an zehn Standorten.

Unsicherheit nach Mindestkurs-Aus

Im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erwartet Aduno weiterhin Unterstützung vom Marktumfeld, auch wenn der konjunkturelle Rückenwind etwas abflauen dürfte. Der Trend zum Bezahlen mit Karte werde unter anderem dank gesenkter Gebühren bei Master- und Visa-Karten anhalten. Der Handel dürfte das an die Konsumenten weitergeben. Auf die Senkung hatten sich die Marktakteure mit der Wettbewerbskommission geeinigt.

Unsicherheiten sieht Aduno wegen dem aufgegebenen Euro-Mindestkurs sowie in geplanten Eingriffen des Gesetzgebers bei den Privatkrediten.

Gemeinschaftsunternehmen der Kantonalbanken

Aduno ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Kantonalbanken, der Raiffeisen Gruppe sowie zahlreicher Regionalbanken. Die Gruppe gibt Kreditkarten heraus und bindet Händler und Dienstleister an die bargeldlosen Zahlungssysteme an. Zudem wickeln die angeschlossenen Institute über sie Kleinkredite und Leasingverträge ab.

(awp/ise/ama)