Die Konsolidierung im Schweizer Privatbanken-Sektor geht weiter. Die Banque Privée Espirito Santo (BPES) mit Sitz in Pully-Lausanne verkauft den grösseren Teil ihrer Private Banking-Aktivitäten an die CBH Compagnie Bancaire Helvétique. Dabei gehe es um die Kunden aus den iberischen Ländern und aus Lateinamerika.

Die CBH und die BPES würden künftig eng zusammenarbeiten, um den Transfer der Kunden unter optimalen Bedingungen zu vollziehen, heisst es in der Mitteilung.

Kunden weiterbegleiten

Die BPES werde zudem die nicht transferierten Kunden weiter begleiten. Sie werde die Aktivitäten kontinuierlich reduzieren und gleichzeitig die Partnerschaft mit der CBH ausbauen.

Die Banque Privée Espirito Santo (BPES) beschäftigte laut Angaben im Jahr 2013 am Hauptsitz in Pully und im Ausland über 150 Angestellte. Sie hatte im vergangenen Jahr von der St. Galler Kantonalbank das Lateinamerika-Geschäft der Hyposwiss erworben und mit dem Team eine Filiale in Zürich eröffnet.

CBH kam vor einem Jahr in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass abgezweigte Gelder der Entwicklungsbank Venezuelas Bandes auch bei CBH landeten.

(sda/chb)