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Politik fordert von Opel Beschäftigungsgarantie

Eisige Stimmung in Bochum. (Bild: Keystone)

Die angekündigte Schliessung des Opel-Werks in Bochum schlägt weiter hohe Wellen: Garrelt Duin, Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, verlangt, dass alle Beschäftigten auch nach 2016 einen Arbe

Veröffentlicht am 11.12.2012

Opel soll sich darum kümmern, dass die mehr als 3000 Beschäftigten im Werk in Bochum auch nach 2016 einen Arbeitsplatz haben, verlangt Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin, gemäss Bericht der Nachrichtenagentur «Reuters». 

«Unsere Forderung ist ganz klar. Niemand von den Beschäftigten darf in die Arbeitslosigkeit gehen, auch nicht nach 2016», sagte Duin im Deutschlandfunk.

Die Landesregierung setze sich derzeit dafür ein, dass sich auf den Werksflächen in Bochum neue Unternehmen ansiedeln, um dort eine Perspektive für industrielle Produktion zu entwickeln. «Was bislang fehlt, ist ein klares Bekenntnis von GM, in den Prozess verlässlich mit einzusteigen», sagte Duin.

Opel hatte am Montag angekündigt, das Werk in Bochum mit 3365 Beschäftigten zu schliessen. Die Entscheidung begründete Opel-Chef Thomas Sedran mit dem dramatisch geschrumpften Automarkt in Westeuropa und den hohen Überkapazitäten in der gesamten Branche.

(vst/muv)

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