Der Sportwagenbauer bereitet den Aufbau eines eigenen Ladenetzes vor. Hintergrund ist der geplante E-Porsche «Mission E», der mit zwei Synchronmotoren eine Leistung von 600 PS liefern soll; die Reichweite wird mit 500 Kilometern angegeben. Wenn das Auto ab Ende dieses Jahrzehnts auf die Strassen rollt, soll eine Infrastruktur zum Nachladen bereitstehen.

Nach «Bilanz»-Informationen plant Porsche nicht nur, die eigenen Garagen mit Ladepunkten auszurüsten, sondern auch, auf Hauptachsen und Knotenpunkten zusätzliche Schnelllader zur Verfügung zu stellen. Dafür sucht Porsche dem Vernehmen nach Kooperationspartner, etwa klassische Tankstellen.

Innert Kürze

Laut dem Porsche-Chef Oliver Blume dürfe ein «Tankstopp» für E-Porsches nicht länger dauern als ein Raststättenhalt; der Mission E soll innert 15 Minuten 80 Prozent seiner Batteriekapazität nachladen können. Für die kleinräumige Schweiz, so ein Insider, gehe man von acht bis zehn Standorten aus, etwa an Knoten wie Härkingen.

Weitere spannende Themen lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.