Mit dem Swiss Award for Business Ethics wird jeweils ein ethisches Projekt ausgezeichnet. Der diesjährige Gewinner, das Familienunternehmen A.+E. Wenger AG aus dem Berner Oberland, beschäftigt seit Jahren Mitarbeitende mit einer physischen oder psychischen Beeinträchtigung. «Wir wollen Menschen vor der Ausgrenzung bewahren», schilderte Markus Wenger, Geschäftsführer der A.+E. Wenger AG, die Beweggründe. Zudem setzt sich das Unternehmen für Nachhaltigkeit ein. Es stellt zum Beispiel das beste Energiesparfenster der Schweiz her.

Vor der Award-Verleihung stellten die Referenten Erfolgskonzepte vor. Professorin Heike Bruch von der Universität St. Gallen sprach von der organisationalen Energie. «Das ist die Kraft, mit der Unternehmen arbeiten und Dinge bewegen», erklärte sie. Besonders profitabel und innovativ sind demnach Unternehmen mit hoher positiver Energie.

Innovativ ist auch die Firma Lantal Textiles. Sie hat sich pro Bereich jährlich eine Weltentwicklung zum Ziel gesetzt. Eine dieser Entwicklungen ist das pneumatische Sitzkissen für Flugzeuge. «Damit lassen sich bis zu1,5 t Gewicht sowie 1 Mio Fr. Kerosinkosten einsparen», sagte Urs Rickenbacher, CEO Lantal Textiles.

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Change-Management heisst die Erfolgsformel bei Werkzeughersteller PB Swiss Tools. «Veränderung ist eine Voraussetzung, um überhaupt erfolgreich zu sein», weiss Geschäftsführerin Eva Jaisli. Um Veränderungen erfolgreich umzusetzen, brauche es immer Menschen. «Die Mitarbeitenden garantieren die Seele der Firma», so Jaisli.

IBM bezieht die Mitarbeitenden in Diskussionen ein. So durften sie zu vier Themen Ideen vorbringen. Davon werden nun zehn realisiert. «Das erhöht die Solidarität zum Unternehmen», so Daniel Rüthemann, Country General Manager bei IBM Schweiz.

Anton Lauber, Präsident TQM Forum Schweiz und CEO Schurter AG, nannte schliesslich folgendes Rezept: «Erfolg ist der beste Motivator für weitere Erfolge.»