1. Home
  2. Unternehmen
  3. Post-Konkurrent blitzt vor Bundesverwaltungsgericht ab

Briefpost
Post-Konkurrent blitzt vor Bundesverwaltungsgericht ab

Postfächer: Hohe Gebühren für die private Konkurrenz. Keystone

Quickmail ist im Rechtsstreit mit der Post über den Zugang zu den Postfächern unterlegen. Das Bundesverwaltungsgericht wies eine entsprechende Beschwerde der privaten Postanbieterin ab.

Von David Vonplon
am 08.02.2017

Das St. Galler Unternehmen Quickmail hat im Streit mit der Post über die Gebühren für die Bedienung von Postfächern eine Niederlage erlitten. Das Bundesverwaltungsgericht wies eine entsprechende Beschwerde der Post-Konkurrentin gegen eine Verfügung der Postcom ab, wie die «Handelszeitung» berichtet. Damit wird Quickmail der Zugang zu den Postfachanlagen faktisch verwehrt. 

Quickmail hatte sich Mitte 2015 an die Postcom gewandt, weil man sich mit der Post nicht auf einen Zugangspreis für deren Postfachanlagen einigen konnte. Die Postcom verfügte daraufhin einen Preis. Doch dieser lag fast ebenso hoch, wie ihn die Post von ihren Geschäftskunden verlangt. 

Auf anderem Weg

Quickmail-Chef Christof Lenhard erklärte nach dem Urteil, dass man den Fall nicht ans Bundesgericht weiterziehen wolle. Man hoffe stattdessen, dass die Politik das Problem im Rahmen der anstehenden Revision des Postgesetzes löse.

Mehr dazu sowie viele weitere exklusive Storys lesen Sie in der neuen «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem jede Woche im Briefkasten.

Anzeige