Die Schweizerische Post hat im vergangenen Jahr den Gewinn leicht gesteigert. Dieser wuchs im Vorjahresvergleich um 1,9 Prozent auf 638 Millionen Franken, wie die Post in Bern bekannt gab. Dem Bund sollen 200 Millionen Franken als Dividende ausgeschüttet werden.

Die Zunahme des Gewinns um 12 Millionen Franken resultierte aus dem Wegfall von steuerlichen Einmaleffekten aus dem Jahr 2013, wie die Post schreibt. Das Betriebsergebnis nahm um 11,9 Prozent auf 803 Millionen Franken ab.

Betriebsertrag niedriger

Der Rückgang sei massgeblich mit dem Ausbleiben von Wertaufholungen sowie gleichzeitiger Bildung von zusätzlichen Portfoliowertberichtigungen bei den Finanzanlagen begründet.

Der Betriebsertrag fiel um 118 Millionen Franken auf 8457 Millionen Franken. Die Betriebsergebnismarge habe sich leicht von 10,6 Prozent im Vorjahr auf 9,5 Prozent reduziert.

Post Finance in anspruchsvollem Umfeld 

Die Bilanzsumme wuchs von 120'383 Millionen Franken im Vorjahr auf 124'671 Millionen Franken. Die Investitionen werden auf 443 Millionen Franken beziffert gegenüber 453 Millionen Franken im Vorjahr.

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Die Post habe in allen vier Märkten positive Ergebnisse erzielt, heisst es weiter. Sie hätten sich allerdings unterschiedlich entwickelt. So sehe sich die im Finanzdienstleistungsmarkt tätige Postfinance wegen der noch weiter verschärften Tiefzinssituation mit einem anspruchsvollen Marktumfeld konfrontiert.

Ertragskraft stabil

Sie habe ein Betriebsergebnis von 382 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr waren es noch 537 Millionen Franken gewesen. Operativ bleibe die Ertragskraft von Postfinance stabil. Der Rückgang um 155 Millionen Franken sei hauptsächlich durch die Bildung höherer Portfoliowertberichtigungen begründet.

(sda/tno/ama)