Der Fixpencil des Genfer Traditionsunternehmens Caran d'Ache ist ein Design-Klassiker. 2005 verewigte die Schweizerische Post den Stift deshalb auf einer Sonderbriefmarke.

Im eigenen Unternehmen setzt Post-Chefin Susanne Ruoff aber auf Arbeit mit dem Label «made in Germany». Zusammen mit dem deutschen Unternehmen Schneider hat der Bundesbetrieb seine Schreibflotte einer Generalüberholung unterzogen. Statt gelb-grau kommt die neue Kugelschreiber-Generation im gelbschwarzen Kleid daher.

18'000 Kugelschreiber pro Jahr

18'000 Stück hat die Post beim deutschen Familienbetrieb geordert, wie ein Sprecher sagt. Das entspricht in etwa der Menge, welche die über 60 000 Postangestellten pro Jahr benötigen, heisst es weiter.

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Über den Preis des Auftrages hüllt sich der gelbe Riese aber in Schweigen. Trotzdem lässt sich das Ordervolumen in etwa abschätzen: Bei den grossen Detailhändlern Migros und Coop kostet ein Schneider-Stift in der Regel zwischen 1 und 2 Franken. Die Post hat wohl Mengenrabatt. Unterm Strich heisst das: Jedes Jahr schickt Susanne Ruoff einige tausend Franken für Schneider-Kulis nach Deutschland.