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Straffung
Post spart Millionen bei Personalrestaurants

Personalrestaurant: Der Markt ist hartumkämpft. (Bild: Keystone)

Aus drei mach eins: Ab 2014 wird nur noch ein Unternehmen für die Post-Angestellten kochen. Neu ist zudem ein Detailhändler im hartumkämpften Geschäft mit Personalrestaurants aktiv.

Von Benita Vogel
am 07.05.2013

Die Schweizerische Post strafft ihr Lieferantennetz. Sie hat die Zahl der Betreiber ihrer 18 Personalrestaurants von 3 auf 1 reduziert. Ab Anfang nächsten Jahres wird nur noch Marktleaderin SV Schweiz für die rund 58 000 Post-Angestellten kochen. Die Gemeinschaftsgastronomen Compass Schweiz und DSR müssen ihre 4 beziehungsweise 2 Betriebe abgeben.

Der Bundesbetrieb kann dank der Ein-Anbieter-Strategie 4 Millionen Franken einsparen, wie Sprecher Bernhard Bürki gegenüber der «Handelszeitung» bestätigt. «Bisher zahlten wir einen Verlustbeitrag von 5,8 Millionen Franken», sagt er. Künftig sind es nur noch 1,8 Millionen. Das Umsatzvolumen aller 19 Betriebe dürfte bei 20 Millionen Franken liegen, wie Kenner sagen. Offiziell bestätigen will das niemand.

Das Geschäft mit den Personalrestaurants  ist hart umkämpft. Die Unternehmen schreiben ihre Aufträge immer häufiger neu aus, meist um Kosten zu sparen. Aktuell hat die Swisscom ihre 17 Betriebe ausgeschrieben. Kommt dazu, dass immer mehr Anbieter auftauchen.

Neuester Player ist  Migros. Der Detailhändler hat schon einige Mandate gewonnen und ist sehr aktiv auf Kundensuche.  Er will sich damit ein neues Wachstumsfeld eröffnen. Denn der angestammte Gastronomiebereich, die Migros Restaurants, schwächeln. Ihnen setzt der Take-Away-Trend zu.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in der neuen «Handelszeitung», ab Mittwoch am Kiosk.

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