Im Schweizer Postauto-Fuhrpark gehört die Marke Setra seit 1976 zu einem festen Wert. Kürzlich ging der 500. gelbe Setra in Grindelwald in den Einsatz. EvoBus-Vertriebschef Holger Suffel sieht die treue Partnerschaft als Zeichen einer gemeinsamen Philosophie mit den Kernwerten Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

Den Grundstein zur langen Zusammenarbeit zwischen Setra und den Postauto-Betrieben legte vor 33 Jahren die Serie 100. «Die ersten Fahrzeuge, die an die Post gingen, waren zwei Setra’s S 120 A in der Breite von 2,3 m für die Kunden Dubois und Perrodin und ein S 140 ES für den Kunden Knecht», blendete EvoBus-Vertriebschef Holger Suffel ins Jahr 1976 zurück. Daraus sei eine treue Partnerschaft gewachsen, auf die Setra stolz sein könne. Die PostAuto Schweiz AG wurde zu einem Referenzkunden. 1987 entwickelte Setra für die Schweizer Post sogar eine Spezialausführung, den 11,3 m langen S 213 UL, von dem 155 Einheiten ausgeliefert wurden.

Deckungsgleiche Philosophien

Als Erklärung für das gute Einvernehmen zwischen PostAuto und Setra wies Suffel auf die deckungsgleiche Philosophie der beiden Unternehmen hin. «Beide haben eine lange Tradition und gehen in Punkto Qualität, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltbewusstsein keine Kompromisse ein», betonte er. Diese Kompromisslosigkeit koste am Anfang vielleicht etwas mehr Investitionen, doch über die Lebensdauer eines Setra gerechnet sei damit die Wettbewerbsfähigkeit gesichert.

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Dass die Zuverlässigkeit ein wichtiges Kriterium ist, bestätigte Werner Blatter, Mitglied der Geschäftsleitung der PostAuto Schweiz AG und Verantwortlicher für die Fahrzeugbeschaffungen. «Wir rechnen bei unseren Postautos mit einer Einsatzdauer von 12 bis 15 Jahren», meinte er. Da sei nicht nur eine robuste Technik und ein sehr guter Bus nötig, sondern auch eine ebenso aktive Vertriebsmannschaft. «Es sind die Menschen, die dafür sorgen, dass die Organisation klappt», so Blatter.