PostFinance-Chef Jürg Bucher will sich im Kreditmarkt mit attraktiven und wettbewerbsfähigen Angeboten landesweit positionieren, falls PostFinance ins Kreditgeschäft einsteigen kann. Dies sagt Bucher auf Anfrage der «Handelszeitung». Der neue Feldzug der Politiker aller Couleur für eine Banklizenz zeige, «dass sich die Notwendigkeit nach einem weiteren nationalen Anbieter, insbesondere im KMU-Bereich, mehr und mehr etabliert».

«Natürlich kann und will PostFinance nicht die Rolle einer Grossbank übernehmen», erklärt Bucher weiter. PostFinance sei ein Retail-Finanzinstitut für die kleinen Kundinnen und Kunden und kein internationaler Riese. «Aber wir könnten mithelfen, die Abhängigkeit der KMU von den Grossbanken zu reduzieren».

KMU-Geschäft gezielt aufgegleist

Die 30 Mrd Fr., welche PostFinance derzeit mangels Banklizenz im Ausland anlegen muss, könnten schrittweise über Kredite in der Schweizer Wirtschaft investiert werden. Für die Post-Tochter wäre das kein Sprung ins kalte Wasser. PostFinance habe in den letzten Jahren gerade in der Beratung und im Verkauf bei den KMU enorm viel investiert, führt Bucher aus. Das Know-how im Kreditgeschäft müsste allerdings noch weiter ausgebaut werden.

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Ob eine Banklizenz angesichts der neuen Situation auf dem Finanzplatz und des Verlusts des Vertrauens insbesondere in die UBS inzwischen mehrheitsfähig ist, werde sich in der parlamentarischen Debatte in den nächsten Monaten zeigen, so Bucher vorsichtig. Er verzichte auf Prognosen über den politischen Prozess.

Für Bucher ist klar, dass das Hauptargument gegen eine Postbank - eine weitere Staatsbank ist nicht nötig - mit der Zuspitzung der Finanzkrise und des Debakels um die UBS weiter bröckelt. Die Finanzkrise habe leider bewiesen, dass dieses Argument schon seit langem nur theoretischer Natur war. «Ich sage seit Jahren, dass jedes grössere, systemrelevante Finanzinstitut eine faktische Staatsgarantie besitzt», führt er aus.

Kostendruck wegen Staat

Beim Hauptkonkurrenten, der Raiffeisen-Gruppe, beobachtet man mit Skepsis, wie mit dem zunehmenden Verlust des Vertrauens in die Grossbanken die bisherige Ablehnung einer Banklizenz für PostFinance einer breiten Zustimmung weicht. Gerade die aktuelle Krise zeige doch, dass es nicht sinnvoll sei, mit einer banklizenzierten PostFinance ein neues «systemrelevantes» Unternehmen beziehungsweise Risiko zu schaffen, für welches der Staat im Krisenfall einstehen müsste, argumentiert Raiffeisen-CEO Pierin Vincenz. Er betont: «Ich bezweifle, dass es für den Steuerzahler sinnvoll ist, für den grössten Teil der Banken in der Schweiz zu haften.» Eine der Lehren aus dieser Finanzkrise sei doch gerade, dass beispielsweise die Eigenmittel der Banken so aufgestellt sein müssten, dass auch eine faktische Staatsgarantie nicht nötig sei. Dass die grösseren Banken Staatsgarantie geniessen, sei auf eine ausserordentliche Situation zurückzuführen.

Für Vincenz braucht es eine baldmögliche Normalisierung: «Es müssen nun raschmöglichst Überlegungen angestellt werden, wie der Staat von dieser Garantie wieder entlastet werden kann.» Wenn der grösste Teil der Banken in der Schweiz eine Staatsgarantie habe, führe das zu enormen Wettbewerbsverzerrungen. Es sei letztlich eine Subvention der Geldbeschaffung auf dem Geld- und Kapitalmarkt, auch wenn das im Moment nicht dem Zeitgeist entspreche. Das erhöhe für Banken mit diesen Wettbewerbsnachteilen den Druck, diese durch Kostenreduktionen zu kompensieren.

Definitive Absage an Fusion

Theoretisch wäre es zwar sinnvoll, PostFinance mit Raiffeisen zu einer wirklich schlagkräftigen, dritten Kraft im Schweizer Kreditmarkt zu fusionieren. Dennoch sagen beide Seiten, dass dies derzeit kein Thema ist. «Eine Fusion mit einer anderen Bank steht für PostFinance nicht zur Diskussion», stellt Bucher klar. «PostFinance ist der wichtigste Ertragspfeiler der Schweizerischen Post und soll dies auch bleiben», so Bucher.

Konkurrent Vincenz sagt: «Im Zusammenhang mit der Finanzkrise wurde von politischer Seite der Wunsch geäussert, besonders für das Firmenkundengeschäft eine neue, grosse Plattform - mit Banklizenz von Raiffeisen und der Liquidität von PostFinance - zu schaffen. Raiffeisen hat dies geprüft und mit der PostFinance diskutiert. Es wurde aber keine sinnvolle Möglichkeit zur Kooperation gefunden.»

 

 


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