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Postfinance steigt bei Kölner Fintech-Firma ein

Postfinance: Steigt in die Fintech-Hosen. Keystone

Postfinance rüstet sich für die Zukunft und steigt am Kölner Rhein in die Fintech-Hosen. Das Geldhaus investiert in ein deutsches Jungunternehmen.

Veröffentlicht am 20.06.2016

Die Postfinance kauft Know-how im digitalen Bankgeschäft ein. Sie beteiligt sich am deutschen Finanzportal Moneymeets. Dabei handelt es sich um eine Onlineplattform, über die Kunden zentral ihr Bank- und Versicherungsgeschäft abwickeln können. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als digitale Alternative zur klassischen Finanz- und Versicherungsberatung.

Ziel der Beteiligung von Postfinance sei der Wissenstransfer, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Daneben erhofft sich die Bank aber auch eine Diversifizierung ihrer Ertragsstruktur. Wegen der anhaltend tiefen Zinsen will Postfinance Geschäftsfelder erschliessen, die nicht direkt vom Zinsdifferenzgeschäft abhängen.

Kein Technik-Transfer

Das Investment ist rein finanzieller Natur. Eine direkte technische Verbindung zwischen den Plattformen von Moneymeets und Postfinance ist den Angaben zufolge nicht vorgesehen. Ein Kaufpreis wird nicht genannt.

Laut Moneymeets ist Postfinance der erste Investor, der sich direkt am Unternehmen beteiligt. Bisherige Investments seien meist über Investitionsvehikel getätigt worden, schreibt das Kölner Unternehmen.

(sda/ise)

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