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Prada mit massivem Umsatzeinbruch in Asien

Prada: Die Italiener verkaufen weniger in Asien.   Keystone

Der Luxuskonzern Prada hat im vergangenen Geschäftsjahr weniger verkauft. Während der US-Markt zulegen konnte, bricht der Absatz in Asien ein: Minus 13 Prozent.

Veröffentlicht am 22.02.2015

Der italienische Modekonzern Prada hat im Geschäftsjahr 2014, das beim Unternehmen im Januar endet, einen Umsatz von 3,55 Milliarden Euro erreicht. Das ist ein Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte.

Mit diesem Resultat hat das Mode-Unternehmen die eigenen Erwartungen erfüllt. Die Verkäufe im Grosshandel haben sich dabei, bei konstanten Wechselkursen gerechnet, um 5 Prozent auf 532 Millionen Euro reduziert. Demgegenüber sind die Verkäufe im Detailhandel mit 2,98 Milliarden Euros stabil geblieben.

Sinkende Verkäufe in Asien

Die Entwicklung beim Umsatz war dabei von grossen Unterschieden zwischen den Verkaufsregionen geprägt. So sanken die Verkäufe in Asien. Einzige Ausnahme bildete dabei Japan, wo die Verkäufe um 13 Prozent zunahmen. Mehr absetzen konnte Prada aber auch in den USA (+7 Prozent). In Europa dagegen reduzierte sich der Umsatz um 1 Prozen. Als Grund nannte Prada unter anderem die rückläufigen Ausgaben der Touristen.

Die Marke Prada, mit der die Gruppe 83 Prozent des Umsatzes macht, hat 2014 einen um 1,6 Prozent tieferen Verkaufserlös erreicht. Die Marken Miu Miu und Church dagegen konnte sich um 4,4 respektive um 12,2 Prozent steigern.

(awp/ise)

 

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