Die Migros Bank ist im ersten Halbjahr 2013 weiter gewachsen. Die Kundengelder übertrafen erstmals 30 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn stieg um 3,4 Prozent auf 130 Millionen Franken.

Dazu trugen der gestiegene Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft und geringere Wertberichtigungen bei, während die Haupteinnahmequelle weniger abwarf: Der Zinserfolg schrumpfte um 1,5 Prozent auf 236 Millionen Franken. Die Migros Bank begründete dies in der Medienmitteilung vom Mittwoch mit dem «intensiven Preiswettbewerb» bei den Hypotheken.

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Die Hypothekarausleihungen wuchsen um weitere 2,2 Prozent und erreichten per Ende Juni 30,6 Milliarden Franken. Dabei habe die Migros Bank konsequent an ihrer vorsichtigen Kreditvergabepolitik festgehalten, hiess es.

Gleichzeitig hielt der «starke Zustrom an Spareinlagen» an. Seit Anfang Jahr erhöhte sich der Bestand an bilanziellen Kundengeldern um 3,1 Prozent auf 30,3 Milliarden Franken.

Der gesamte Geschäftsertrag blieb mit 298 Millionen Franken um 0,6 Prozent unter dem bisherigen Höchstwert aus dem Vorjahressemester. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich wegen höherer Sachkosten um 0,3 Prozent auf 142 Millionen Franken.

Die Migros Bank will weiter expandieren. Am 15. Februar eröffnete sie eine zweite Niederlassung in Lausanne. Seit der Anfang 2008 gestarteten Filialexpansion wurden bereits 20 neue Niederlassungen in Betrieb genommen. Zwei weitere Eröffnungen sind in Buchs SG sowie in Yverdon geplant. Die Zahl der Standorte steigt damit auf 66.

(chb/sda)