1. Home
  2. Unternehmen
  3. CS-Präsident Rohner ist nicht amtsmüde

Banken
Präsident Urs Rohner will die CS weiter lenken

Urs_Rohner_CS
Urs Rohner: Spätestens 2021 wird er als CS-Präsident zurücktreten.Quelle: Keystone

CS-Präsident Urs Rohner will weiter im Amt bleiben. Auch Chef Tidjane Thiam will der Bank laut Rohner treu bleiben.

Von Stefan Barmettler
am 06.06.2018

Urs Rohner ist seit 2011 Präsident der Credit Suisse und will es weiter bleiben. «Meine Amtszeit wird spätestens 2021 zu Ende gehen», sagt er im «Handelszeitung»-Interview. Er sei motiviert und engagiert, entscheidend aber sei, dass er weiter von den Aktionären gestützt werde. Er ist überzeugt, dass auch CS-Konzernchef Tidjane Thiam – nach Abschluss seines Drei-Jahres-Sanierungsplans per Ende 2018 – an Bord bleibt.

« Tidjane wird die Firma weiterentwickeln und die Früchte seiner Arbeit jetzt ernten können.» Er sei in der Vergangenheit auf grosse interne wie externe Widerstände gestossen, zudem hätten ihn die Medien «mitunter hart bis unfair» kritisiert.

Vermögensverwaltung bleibt Schwerpunkt

Rohner glaubt nach Abschluss von Thiams Sanierungsplan nicht mehr an grössere Reorganisationen oder Abbauwellen in der Grossbank. Rohner: «Einen grösseren fundamentalen Bruch der Strategie wird es nicht mehr geben. Wir haben heute eine Bank mit fünf Divisionen, die alle profitabel sind.» Schwerpunkt sei dabei klar das Wealth Management.

An den angekündigten Gewinn vor Steuern für die Schweizer Universalbank will man festhalten. Rohner: «Als wir 2015 bekannt gaben, dass wir auf zwischen 2,2 und 2,3 Milliarden kommen wollen, haben viele den Kopf geschüttelt. Heute sind wir auf bestem Weg, diese Zahlen zu erreichen.»

Mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe der « Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder bequem per Abo im Briefkasten.

Anzeige