Mit leichter Verspätung hat Aquamit den Angebotsprospekt für die Übernahme des Spezialkunststoffherstellers Quadrant vorgelegt. «Die Erstellung des Prospektes hat länger gedauert als geplant, hat aber ansonsten keine weiteren Hintergründe», erklärt Adrian Niggli, Verwaltungsratspräsident von Quadrant und Geschäftsleitungsmitglied bei Aquamit.

Die Firma, die aus steuerlichen Aspekten ihren Sitz in Amsterdam hat, wurde im Hinblick auf die erweiterte strategische Partnerschaft zwischen der Schweizer Kunststofffirma und Mitsubishi Plastics gegründet. Sie gehört zu je 50% der Tochtergesellschaft der börsenkotierten Mitsubishi Chemical sowie einer Gruppe von Gründern und Verwaltungsräten von Quadrant, bestehend aus Adrian Niggli, CEO Arno Schenk, René-Pierre Müller und Walter Grüebler. Nach erfolgter Übernahme soll das Unternehmen zudem von der Börse genommen werden. «Die Kotierung hat sich in den letzten Jahren in einen Nachteil verwandelt», erklärt Niggli den Schritt (siehe «Nachgefragt»).

Übernahme bietet Sicherheit

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen bietet laut Quadrant zahlreiche Vorteile, insbesondere in der derzeit schwierigen Marktsituation. «Mitsubishi ist Hersteller exklusiver Rohstoffe und verfügt über starke Entwicklungskapazitäten, die künftig viele Innovationen ermöglichen werden», erklärt Niggli. Für die Japaner andererseits lohnt sich das Investment im Hinblick auf eine internationale Expansion. Neben der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens bietet Quadrant die Übernahme durch Aquamit jene finanzielle Sicherheit, die wegen der mit der Wirtschaftskrise verbundenen schlechten Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr kaum mehr gewährleistet wäre. Der Kunststoffhersteller hat im 1. Quartal 2009 einen Umsatzeinbruch um 41% auf 119,8 Mio Fr. ausgewiesen, auf Ebit-Stufe resultierte ein negatives Ergebnis von 12,8 Mio Fr. In einem ähnlich negativen Stil soll sich die Geschäftsentwicklung auch im 2. Quartal fortgesetzt haben.

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Aufgrund der in den Kreditvereinbarungen festgehaltenen finanziellen Vorgaben müsste der Kunststoffhersteller die derzeitigen Kreditkonditionen mit den Banken neu verhandeln. Derzeit liegen die Zinsen bei 4,6%, neu werden zweistellige Werte erwartet. Sollte die Übernahme zustande kommen, hat sich Mitsubishi Plastics verpflichtet, bei Bedarf den bestehenden Bankenkredit in der Höhe von 173 Mio Fr. über Aquamit vollständig zu refinanzieren.

Auseinandersetzung über Preis

Während angesichts der Schwierigkeiten von Quadrant eigentlich wenig gegen eine Lösung mit Aquamit spricht, hat sich über den Angebotspreis eine Auseinandersetzung mit zwei weiteren Grossaktionären entfacht. Insbesondere Investor Giorgio Behr, der über seine Behr Bircher Cellpack einen Anteil von über 10% an Quadrant hält, ist mit dem Angebot von 86 Fr. pro Aktie unzufrieden. Der Angebotspreis entspricht einem Aufschlag von 58% gegenüber dem volumengewichteten durchschnittlichen Kurs 60 Tage vor Veröffentlichung der Offerte. Eine Fair-Value-Opinion von PricewaterhouseCoopers hat zudem einen fairen Wert für Quadrant zwischen 80 und 95 Fr. ermittelt. Eine Erhöhung der Offerte ist seitens Aquamit somit nicht vorgesehen: «Es bleibt beim jetzigen Angebot», so Niggli.

Dennoch: Behr bemisst den Buchwert auf 115 Fr. (laut Aquamit liegt er bei 98.25 Fr.), weshalb er das Angebot für zu tief hält. Zudem plädiert er für eine «Schweizer Lösung», die allerdings bisher nicht konkretisiert wurde. Mit Peter Lehner, der über seinen Fonds SaraSelect 6 bis 7% am Spezialkunststoffhersteller hält, hat Behr einen Verbündeten gefunden. Weder Behr noch Lehner waren für eine Stellungnahme erreichbar.

Kommt die Erhöhung doch noch?

Dass der Angebotspreis nachträglich, trotz gegenteiliger Beteuerung, noch angehoben werden könnte, darauf deutet der Preis hin, welchen Aquamit im Vorfeld des Angebots für das 11,1%-Quadrant-Paket an Corisol/Swiss Small Cap Invest bezahlt hat. Die Aktien wechselten für 104.50 Fr. die Hand, was gegenüber dem Angebotspreis von 86 Fr. einer Blockprämie von 21,5% entspricht. Der 16%-Anteil der Quadrant-Management-Gruppe (Niggli, Schenk, Müller und Grüebler) wurde gar mit 114.50 Fr. bewertet. «Damit wurden die Best-Price-Rules zwar eingehalten, aber wenn schon im Voraus deutlich mehr als der offerierte Preis bezahlt wurde, ist ein höheres Angebot wahrscheinlich», erklärt Martin Schreiber, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB). Hinzu kommt, dass Aquamit mit Giorgio Behr und Peter Lehner zwei Gegenspieler hat, die zusammen einen Anteil von rund 20% halten dürften, was die Dekotierung der Aktien erschwert.

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Die Angebotsfrist für die Übernahme läuft nun vom 17. Juni bis 14. Juli 2009. «Wahrscheinlich wird Aquamit zuerst abwarten, wie die Investoren reagieren werden, um allenfalls frühestens in sechs Monaten nach Ablauf der Nachfrist ein höheres Angebot abzugeben», schätzt Schreiber. Derzeit scheint es zumindest, als ob sich die Anleger mit dem aktuellen Angebotspreis abfinden könnten, ist doch der Aktienkurs nach Vorlage des Angebotsprospekts um über 3% gefallen.

 

 

NACHGEFRAGT

nachgefragt


«Gespräche sind nicht aus der Not entstanden»

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Adrian Niggli ist VR-Präsident von Quadrant und Geschäftsleitungsmitglied der Aquamit.

Der Verkauf von Quadrant kommt mitten in der Krise sehr ungünstig.

Adrian Niggli: Die Gespräche laufen schon länger und sind nicht aus der Not entstanden. Mitsubishi Plastics passt strategisch hervorragend zu uns und wir verfügten bereits über ein Joint Venture. Die erweiterte Partnerschaft bringt jetzt aber die nötige finanzielle Stabilität.

Wie wirkt sich der Schritt auf die Quadrant-Arbeitsplätze aus?

Niggli: Die Zusammenführung der beiden Firmen bringt keinen Arbeitsplatzverlust. Im Gegenteil: Sie hilft, Arbeitsplätze zu sichern.

Bemängelt wird, dass Sie als Qua-drant-Aktionär nun Mitinhaber der Käuferfirma Aquamit werden.

Niggli: Es war eine Kaufbedingung, dass wir nach dem Verkauf von Quadrant an der neuen Firma beteiligt sind. Damit übernehmen wir auch ein hohes Risiko.

Wenn Sie kotiert bleiben würden, könnten alle Anleger profitieren.

Niggli: Die Kotierung hat sich in den letzten Jahren zu einem Nachteil gewandelt, der vor allem unseren Konkurrenten genützt hat, nicht aber den Aktionären.

Ihr Quadrant-Anteil wurde zu 114.50 Fr. pro Aktie bewertet. Das Angebot von Aquamit liegt bei 86 Fr. Wird es noch angehoben?

Niggli: Nein, es bleibt beim jetzigen Angebot. Die Blockprämie liegt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

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