Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi hat in Österreich die Preise abgesprochen. Das Unternehmen verständigte sich mit den Händlern über die Verkaufspreise diverser Milchprodukte und stimmte Aktionspreise ab.

Gemäss dem Kartellgericht in Wien setzten die Händler die Preisvereinbarungen «in vielen Fällen» um. Deshalb muss das Unternehmen 210'000 Euro Strafe zahlen, wie Recherchen der «Handelszeitung» ergeben.

«Das Kartellverfahren wurde aufgrund eines Settlements beendet. So konnten wir ein aufwendiges und kostenintensives Verfahren vermeiden», sagt Emmi-Sprecherin Sibylle Umiker. Das Urteil ist rechtskräftig. Emmi hat die Busse akzeptiert.

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