Die acht Filialen zählende Universal-Sport mit Sitz in Lyss BE reicht ein Gesuch um Nachlassstundung ein, damit die Liquidation erfolgen kann. Die fünf Filialen in Bern, Zürich, Chur, Münsingen BE und Triesen FL werden geschlossen.

Die übrigen drei Niederlassungen in Lyss BE, Zuchwil SO und Solothurn konnten nach intensiven Verhandlungen an andere Unternehmen übertragen werden, wie Universal-Sport am Donnerstag mitteilte. Der Fortbestand dieser drei Filialen als Sportgeschäft sei gesichert, ebenso die Weiterbeschäftigung ihrer Mitarbeitenden. Insgesamt zählte das Unternehmen zuletzt nach Angaben auf der Internetseite rund 125 Mitarbeitende.

Intersport zeigt sich interessiert

Als Grund für die Pleite nennt das von Paul Misteli als Chef geführte Unternehmen das schlechte Marktumfeld und den «einschneidenden Konkurrenz- und Preiskampf». Es sei zentraler Punkt des Bestrebens von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat, neue Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden zu finden. Für die Lernenden sind laut den Angaben Lösungen gesichert. Intern wurde eine Beratungsstelle geschaffen.

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Die Universal-Sport Gruppe ist nach eigenen Angaben die grösste Franchise-Teilnehmerin der Intersport AG. Der Partnerschaftsvertrag wurde vor gut einem Monat von Intersport aufgelöst. Das Unternehmen sei daran interessiert, einzelne Standorte für das Franchise-System aufrechtzuerhalten, sagt Urs Müller, Chef der Intersport PSC Holding.

(sda/se)