Das IMD ist die herausragende multinationale Business-Schule weltweit, das bestätigen einmal mehr die neuesten Rankings. Wie multikulturell die unabhängige Stiftung ist, die keinerlei Unterstützung vom Schweizer Staat erhält, spürt man am speziellen Flair, das den einzigen Campus in Lausanne zu einem «global meeting place» macht. Das IMD hat es geschafft, den grossen Business-Schulen der Welt auf Augenhöhe zu begegnen.

Seit rund zehn Jahren besinnen sich europäische Business-Schulen wie auch IMD auf ihre Stärken: Internationalität, kulturelle Vielfalt, die sich auch im unterschiedlichen «way of doing business» zeigt, sowie Vielsprachigkeit, die sich mehr und mehr zu einem Vorteil in der Zusammenarbeit in der globalen Welt erweist, selbst wenn die Unterrichtssprache Englisch ist und bleibt.

Am Puls der Praxis

IMD gehört zur europäischen Elite, ja sogar weltweit. Im Ranking der «Financial Times» vom Januar 2008 belegt es im Fulltime-Global-MBA-Ranking im Wettbewerb der 100 Spitzenschulen weltweit Platz 14, in Europa Rang sechs. Erreicht hat es das mit einem hohen internationalen Niveau, das Studenten aus aller Welt (siehe Seite 82) fasziniert, die inzwischen Saläre von rund 147200 Dollar generieren, die in Europa knapp nach Insead Frankreich (147800 Dollar) auf Platz zwei liegen.IMD hat frühzeitig ein Sensorium entwickelt für die sich wandelnden Bedürfnisse der Studierenden und Arbeitgeber in einer globalen Weltwirtschaft. So ist die Dozentenschaft zu 100% international besetzt, 97% der Studierenden kommen aus aller Welt. Die 57 IMD-Professoren aus 21 Nationen gelten als anerkannte Koryphäen auf ihrem jeweiligen Fachgebiet. Sie nehmen drei Funktionen wahr: Neben Lehrtätigkeit sowie Forschung und Publikationen sind alle im Consulting für namhafte Firmen aktiv, um immer am Puls der neuesten Managementpraxis zu sein.Grundlage aller IMD-Executive-Development-Programme ist die Forschung mit derzeit mehr als 70 Forschungsprojekten, die in enger Kooperation mit der Industrie betrieben werden: Rund 27% der Gesamtausgaben fliessen in eigene Forschung und Entwicklung. Die Praxisrelevanz sorgt dafür, dass Manager stets mit dem neuesten Wissen versorgt werden. Frauen sind dagegen fast überall untervertreten: In der Faculty sind es nur 9%, 24% der Studenten sind weiblich, und gerade mal 5% sind Verwaltungsrätinnen.

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Umfassendes Portfolio

Begehrt sind Partnerschaftsprogramme, die individuell auf die Mitgliedsfirmen im IMD Learning Network und die spezifischen Entwicklungs- und Lernziele ihrer Manager ausgerichtet sind. Doch sind es noch immer die beliebten Degree-Programme, die den Erfolg von IMD in die Welt tragen. So bietet IMD sowohl ein 11-monatiges MBA-Vollzeitprogramm als auch ein EMBA, das sich über 16 Monate oder länger erstrecken kann, ganz nach Wahl. Das MBA ist auf eine neue Generation von Führungskräften mit unternehmerischer Grundhaltung zugeschnitten. Das EMBA dagegen wird vor allem von Managern der mittleren Ebene geschätzt, die bereits über grosse Berufserfahrung verfügen.