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Strategie
Privatbank Coutts soll verkauft werden

Coutts in Zürich: Beim RBS-Chef nicht hoch im Kurs.   Keystone

Die Royal Bank of Scotland plant laut Aussagen eines Insiders die Veräusserung ihrer Privatbankentochter mit Sitz in der Schweiz. Die Interessenten stünden offenbar Schlange.

Veröffentlicht am 11.08.2014

Die britische Grossbank RBS bereitet einem Insider zufolge den Verkauf des internationalen Geschäfts der Privatbankentochter Coutts vor. «Es besteht eine lange Liste von attraktiven Kaufinteressenten», sagte der Insider am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Unter anderem Bieter aus Asien und Nordamerika hätten bereits Offerten abgegeben.

Das Geschäft mit Sitz in der Schweiz gehört zur britischen Coutts und kommt auf Kundenvermögen von rund 40 Milliarden Franken. 2013 erzielte die Coutts & Co AG einen Bruttogewinn von 103 Millionen Franken.

RBS-Sprecherin lehnt eine Stellungnahme ab

Die RBS gehört noch zu 81 Prozent dem britischen Staat, der das Institut in der Finanzkrise vor dem Kollaps bewahrte. Bankchef Ross McEwan soll das riskante Investmentbanking zurückfahren und das Geldhaus stärker auf das Privat- und Firmenkundengeschäft in Grossbritannien ausrichten.

Der britische Teil von Coutts ist von dem geplanten Verkauf nicht betroffen.

(reuters/vst/ama)

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