Die Schweizer Privatbank Lombard Odier hat im ersten Halbjahr 2015 trotz der Frankenstärke mehr verdient. Der Gewinn des Genfer Instituts stieg um zwölf Prozent auf 70 Millionen Franken, wie Lombard Odier am Freitag mitteilte.

Die Bank habe davon profitiert, dass die Kunden mehr Transaktionen getätigt und dem Institut damit mehr Gebühreneinnahmen beschert hätten. Die verwalteten Vermögen schrumpften dagegen auf 155 Milliarden Franken.

Die Kunden halten einen grossen Teil ihrer Vermögen bei der Bank in Fremdwährungen, die nach der Aufgabe der Euro-Anbindung des Franken an Wert verloren.

(reuters/dbe/hon)