Die Genfer Privatbank Pictet hat im ersten Halbjahr von steigenden Börsenkursen und der Anlagelust der Kunden profitiert. Ertrag und Gewinn stiegen deutlich.

Der Betriebsertrag wuchs gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 1,18 Milliarden Franken. Der Geschäftserfolg legte gar um 31 Prozent auf 319 Millionen Franken zu. Unter dem Stich weist Pictet per Ende Juni einen Reingewinn von 247 Millionen Franken aus (+29 Prozent).

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«Erfreuliche» Zuflüsse

Für die Verbesserung sind gemäss Mitteilung vom Mittwoch die positiven Märkte sowie der Zulauf neuer Kunden verantwortlich. Die Netto-Neugeldzuflüsse bezeichnet Pictet als «erfreulich». Per Ende Juni beliefen sich die verwalteten Vermögen auf 479 Milliarden Franken, gegenüber 462 Milliarden per Ende 2016.

Mit einer auf 21 Prozent gestiegenen Kernkapitalquote (Tier 1) ist die Bank zudem sehr solide ausgestattet. Die Mindestvorgabe der Finanzmarktaufsicht (Finma) liegt bei 7,8 Prozent.

4200 Mitarbeiter

Die Pictet-Gruppe ist einer der grössten Vermögensverwalter Europas und betreibt weder ein Investmentbanking noch ein Kreditgeschäft. Weltweit beschäftigt die Bank rund 4200 Mitarbeiter.

(sda/gku/mbü)