Die Privatbank Edmond de Rothschild (Suisse) hat im ersten Halbjahr 2014 einen Gewinnrückgang verzeichnet, wobei in der Vorjahresperiode ein ausserordentlicher Ertrag angefallen war. Der Nettoneugeldzufluss der Gruppe wird in einer Mitteilung vom Freitag für die Berichtsperiode auf 0,8 Milliarden Franken beziffert. Die verwalteten Vermögen stiegen um 1 Prozent, bzw. bereinigt um die nicht mehr konsolidierten «Custody»-Dienstleistungen in Italien um 4 Prozent und machten 110 Milliarden aus, heisst es weiter.

Der Bruttogewinn wird für die ersten sechs Monate mit 65,0 Millionen Franken ausgewiesen, nach 71,5 Millionen im Vorjahr. Der Reingewinn sank auf 32,5 Millionen, gegenüber von 40,0 Millionen. Dabei fielen in der Berichtsperiode noch ausserordentliche Erträge von 3,0 Millionen an, nachdem dies im Vorjahr 17,3 Millionen waren.

Rückläufige Handelserträge

Im Detail trugen die Zinserträge 21,5 Millionen (Vorjahr 19,4) Millionen Franken zum Ergebnis bei, die Kommissions- und Dienstleistungseinnahmen 248,6 (251,2) Millionen und die Handelserträge 37,4 (47,2) Millionen.

Die konsolidierte Bilanzsumme sei mit 16 Milliarden Franken gegenüber Ende 2013 stabil geblieben, heisst es weiter. Die Bilanz wird in der Mitteilung als «sehr gesund und liquid» bezeichnet mit einer Tier-1-Ratio von 36,9 Prozent gemäss Basel III. Die Bank sei «komfortabel» kapitalisiert und die Bankleitung blicke zuversichtlich in die Zukunft, heisst es weiter.

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(awp/lur)